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Geschichte unserer Gruppe des alten Ritus
Bereits seit 1977 zelebrierte der aus Paris stammende und in Luxemburg aufgewachsene Priester, H.H. Oberstudienrat Raymond Arnette, als Seelsorger der Hl. Kreuz Pfarrei in Frankenthal-Mörsch, zunächst Messen im neuen Ritus am Hochaltar (mit den alten Opferungsgebeten), dann Messen nach dem Messbuch von 1965 und schließlich solche nach dem Missale von 1962. Neben den Pfarrangehörigen wurden diese Gottesdienste von Gläubigen aus einem Umkreis von ca. 50 km besucht und es setzte - mangels anderer derartiger Angebote - ein reger Zustrom aus der gesamten Region ein.
1996 musste Oberstudienrat Arnette seine Pfarrei in Frankenthal-Mörsch verlassen u. feierte seine tridentinischen Messen von da an bis zu seinem Tod im Jahre 2004 - mit Duldung des Bischofs von Speyer - in der Filialkirche St. Martin, Zellertal-Einseltum. Die Gottesdienstbesucher folgten ihrem Seelsorger großteils nach dort, wenngleich auch manche wegen der weiten Entfernung ausschieden. Dafür konnten neue Interessenten aus dem Raum Kirchheimbolanden dazugewonnen werden.

Pfarrer Raymond Arnette der Begründer unserer Gruppe (1923-2004)
Nach Abbe Arnettes Tod hielt Herr Pfarrer Matthias Köller - der zuständige Ortsgeistliche von Einselthum, der zuvor bereits die Übersiedlung nach dort ermöglicht hatte - die Gläubigen des alten Ritus zusammen, indem er selbst diese Messen feierte und sich in Speyer um die Zuteilung eines Nachfolgers für Pfarrer Arnette bemühte. Allein ihm und seinem unermüdlichen Engagement ist es zu verdanken, daß die altrituelle Gruppe in dieser Zeit nicht zerbrach und in alle Winde zerstreut wurde.
Speyer bestellte schon bald einen neuen Seelsorger in der Person von Pater Werner Barthel, einem Priester der Petrusbruderschaft. Er leitete die Gemeinschaft von Sommer 2004 bis zu seinem Weggang im Juni 2008.
Ab diesem Zeitpunkt wurde die Seelsorge der von Pfarrer Arnette begründeten, altrituellen Gruppe offiziell von der Diözese Speyer übernommen. Zum Zelebrationsort hat das Bistum die barocke Balthasar-Neumann Kirche in Dirmstein bestimmt, wobei dieses wunderschön und passend für den alten Ritus eingerichtete Gotteshaus auch über eine günstige Verkehrsanbindung und reichlich Parkplätze verfügt. Neben Herrn Pfarrer Köller - seit Jahren diesen Gläubigen verbunden - fungieren seither der Speyerer Diözesan-Offizial und stellvertretende Generalvikar Domkapitular Dr. Norbert Weis, der Bischofssekretär und Domvikar Dr. Georg Müller sowie der Regens des Diözesanpriesterseminars, Johannes Pioth, als Zelebranten.

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